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Presseartikel in der WAZ vom 13.05 | Presseartikel in der WAZ vom 13.05 |
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DerWesten - 12.05.2009
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/sport/lokalsport/castrop-rauxel/2009/5/12/news-119601812/detail.html
Serie Kinder-Spiel - Heute: TC Castrop 06
"Sieben" lernt von "Siebzig plus" Castrop-Rauxel, 12.05.2009, Sabine Latterner
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Dieser Sport scheint hier Familiensache zu sein: Jan Tempel spielt Tennis, weil sein Bruder Tennis spielt. Kalista Sajnovic spielt Tennis, weil ihr Papa Tennis spielt. Und Anna Mikle spielt Tennis, weil ihr Großvater Tennis spielt.
Basisarbeit
Viele Kinder in Castrop-Rauxel verbringen ihre Freizeit mit Sport.
Sei es mit Handball, Korfball, Fußball oder auch mit Aikido und Schach. In den zahlreichen Vereinen können sie sich austoben, ihren Vorbildern nacheifern, ihre Talente entdecken. Zudem sind Kinder das Fundament eines Vereins. Darum geht es in unserer Serie. - Heute: Tennis beim TC 06 Blau Weiß. „Meine Eltern waren mal weg und da hat der Opa auf mich aufgepasst", erzählt die siebenjährige Anna. Der habe sie auf den Tennisplatz des TC 06 Blau Weiß mitgenommen. „Ich habe mir das hier alles angeguckt und fand das gut", berichtet Anna weiter. Sie wollte unbedingt Tennis spielen und unterbreitete das auch einen Tag später ihren Eltern. „Sie haben mich dann auch sofort angemeldet." Da war Annas Freude natürlich groß. Seit einem halben Jahr trainiert sie nun also beim TC Am Wiedehagen und ist mit viel Spaß dabei. Und ihr Opa, Horst Mikle, der ist mächtig stolz auf seine Enkelin. „Ich freue mich, dass sie auch Tennis spielt, nun haben wir ein gemeinsames Hobby", lächelt der 70 plus-Spieler. Die Freizeit sportlich miteinander teilen - das machen auch Jan Tempel und sein Bruder sowie Kalista Sajnovic und ihr Vater. Bei der siebenjährigen Kalista ist die Sache ganz klar: Ihr Papa Vladimir Sajnovic ist Trainer beim TC, er kümmert sich auch um die Jüngsten im Verein. Jan, ebenfalls sieben Jahre alt, begleitete vor einiger Zeit seinen zehnjährigen Bruder zum Tennis - und fand Gefallen am Sport. „Es macht eigentlich alles Spaß", sind sich die drei Steppkes einig, wie sie da auf dem Court sitzen. Es sei auch eigentlich gar nicht so schwer, den Schläger zu halten. „Wir haben ja alle einen extra leichten", erklärt Anna. „Einen, der nur für Kinder ist." Was beim Tennis schon schwieriger ist: „Der Slice", sagt Kalista, „den muss ich noch üben." Aber was ist überhaupt ein Slice? Kalista greift zum Ball und versucht sich an einer Erklärung: „Der Slice muss sich dann auf dem Boden noch so rückwärts drehen", malt sie mit dem Ball die Fluglinie in die Luft. Ja, der Slice ist nicht ganz einfach, das meinen auch Anna und Jan. Aber Übung macht bekanntlich den Meister. Und außerdem können sie andere Schläge dafür um so besser. „Ich kann eigentlich alles gut", so die Tochter des Trainers ganz selbstbewusst. „Aber mein Lieblingsschlag ist der Volley." Und Jan: „Ich kann besonders gut Aufschläge", sagt er und erhält sofort die Bestätigung der stellvertretenden Jugendwartin des TC Castrop 06, Ann-Christin Wannemüller: Ja, das könne er wirklich sehr gut. „Mein Lieblingsschlag ist die Vorhand", erklärt Anna Mikle und schaut hoch zu ihrem Opa, der diese stets fleißig mit ihr übt. Tennis ist hier eben Familiensache. Vladimir Sajnovic trainiert beim TC 06 die Kleinsten im Alter zwischen vier und sechs Jahren. Derzeit sind es rund 30 Kinder, die er Am Wiedehagen betreut. „Wir trainieren hier zunächst Halbtennis", erklärt Sajnovic. Das bedeute: Im Vordergrund stehen erst einmal Ballgewöhnung und Koordination, weniger das Spiel an sich. „Wichtig dabei sind Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit.” Ebenfalls ganz wesentlich sei die Konzentration. „Die Entscheidungen im Spiel fallen nun mal im Kopf", so Sajnovic. Neben diesen körperlichen und geistigen Fähigkeit braucht es beim Tennis noch eine weitere grundlegende Voraussetzung für den Sport. Vladimir Sajnovic sagt, welche das ist: „Man braucht ein Gesundheitszeugnis, um spielen zu dürfen." Hier geht's zur Fotostrecke vom TC 06-Nachwuchstraining Quelle WAZ vom 13.5.2009 |
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Castrop-Rauxel, 12.05.2009, Sabine Latterner